REX10: Stützakku an Pin 11 oder 12 möglich ?

20 Sep 2017 10:26 #1 von Werner1805
Hallo, bin neu hier.
Zur Absicherung möchte ich den Empfänger REX 10 zusätzlich mit einem Stützakku betreiben.

Die Hauptversorgung geht über Kanal 1 mittels BEC vom Motorregler. Leider gibt es für den Regler keine Dokumentation, was der tatsächlich kann ist nicht feststellbar.

Frage: Kann man einen Stützakku direkt an die Pins 11 oder 12 anschließen ? Beide sind mit "Bat." beschriftet - oder braucht man dazu weitere Elemente (z.B. Sperrdiode) ?



Danke für eure Hilfe

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20 Sep 2017 10:50 #2 von onki
Hallo Werner,

ohne Infos zum verwendeten Regler, dessen BEC Spannung und dem beabsichtigten Stützakku ist ein Blick in die Kristallkugel zielführender.
Wenn ein Regler die Verwendung eines Stützakkus nicht ausdrücklich empfiehlt, würde ich davon ohne Sperrdiode Abstand nehmen.
Bei hoher Differenez zwischen BEC und Akkuspannung können hohe Ausgleichsströme über den RX fließen was die Stecker sicher nicht mögen.

Es wird absolut höchste Zeit für eine "asymetrische Backup-Weiche" mit BEC-Versorgung und kleinem Pufferakku mit Lademanagement (Pufferakku wird im Normalfall vom BEC geladen) und Abschaltfunktion (RC-Switch).Es ist mir unverständlich warum es so etwas noch nicht auf dem Markt gibt. Redundanz muss nicht symmetisch sein (Doppelstromversorgung). Kein Mensch fliegt lange weiter, wenn ein Problem auftaucht und dies wird heutzutage via Telemetrie angezeigt.
Es muss eine zeitlang eine Notversorgung geben sein um sicher und entspannt landen zu können. 20-30 Minuten reichen hier locker.
Der Backup Guard ist ein Ansatz aber noch noch nicht die Ideallösung.

Ich glaub ich setz das mal in der Kategorie ein, wo die Jeti-Leute gelegentlich mitlesen.

Gruß
Onki

Gruß aus dem Nordschwarzwald
Rainer aka Onki
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20 Sep 2017 14:29 #3 von oesti
Moin Onki,

hast Du das mal angesehen?

www.freakware.de/p/ultra-guard-430-super...prus2s-l-a144666.htm

Gruß Oesti

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20 Sep 2017 15:36 - 20 Sep 2017 15:57 #4 von onki
Hallo Oesti,

klar kenn ich das. Ich möchte aber dauerhaft keine Lipos im Flieger lagern und hab keine Lust, das Ding nach jedem Flugtag aus dem Modell zu nehmen.
Zudem ist das Ein-/Ausschalten nicht RC-Switch kompatibel.
Ich mag das Ding einfach nicht obwohl der Ansatz gut ist. Viele BEC sind absolut allergisch gegen "Rückwärtsspannung". Hat mich aus Dummheit schon einen Mezon 120 Light gekostet und ich trau mich nicht es zu Hacker einzusenden.
Eine richtige Weiche ist wesentlich sicherer und einfacher in der Handhabung. Zudem erachte ich einen 2sLiFePo Pufferakku als zielführender und besser.
Hab ja schon einen Fred dazu aufgemacht.

Gruß
Onki

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20 Sep 2017 19:18 #5 von PeterH
Eine "asymetrische Backup-Weiche" mit BEC-Versorgung und kleinem Pufferakku ist nicht das Problem. Ich verwende z. B. eine Schaltung mit dem Low Loss PowerPath Controller LTC4412 + P-MOSFET's. Der Vorteil ist hierbei, dass fast kein Spannungsabfall entsteht.
Ein Ein/Aus Schalter o. ä. habe ich zwar nicht eingebaut, stellt aber auch keine Hürde da.
Will man allerdings den Akku im Betrieb laden, sollte dieser eine kleinere Spannungslage haben als das BEC und wenigstens eine Strombegrenzung vorhanden sein. Besser wäre hier eine einigermaßen intelligente Ladeschaltung bzw. Überwachung.
Das klingt aber interessant. Muss ich mir mal genauer ansehen.

Gruß
Peter

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20 Sep 2017 20:17 #6 von AlexBonfire
Ich verwende R² Buffer an der Stelle:
www.freakware.de/p/r2-buffer-3x25f-puffe...25-rtfv4-a155210.htm

Für mich die ideale Lösung. Vollkommen wartungsfrei, kein Lipo im Modell, je nach Modell für mehr wie 30 Sekunden RC-Spannung nach BEC Ausfall.
Einfach in einen freien Empfängerausgang parallel zur normalen Stromversorgung hängen.
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