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Vorstellung calca-Plus 09 Mai 2024 13:37 #1

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Seit mehreren Jahren fliege ich praktisch alle meine Modelle mit der App calca-Elec. Das Programm hat sich bei mir seit über 12 Jahren, zuerst als externes Gerät, bestens bewährt. Da ich bei komplexeren Modellen seit jeher mindestens einen Sensor für die Spannung einsetze, hatte ich schon lange die Idee, die Auswertung der Spannung in die calca-App zu integrieren.

Das habe ich nun umgesetzt und fliege damit seit mehr als einem Jahr. Die App nenne ich calca-Plus. Sie ist aus dem Betastadium heraus und lief bei mir immer zuverlässig ohne Abstürze. Allerdings benötigt sie recht viele Ressourcen, und ich kann nicht garantieren, dass sie über längere Zeiträume problemlos mit großen Apps wie Display zusammenarbeitet. Ich würde sie noch als "experimentell" bezeichnen und vor allem Jeti-Nutzern empfehlen, die etwas Neues ausprobieren möchten und auch bereit sind, sich etwas mit dem Programm zu vertiefen.

Was kann calca-Plus?
• Bestimmung des Akkuzustands ähnlich wie bei einem LiPo-Tester. Der Akku kann in beliebigem Ladezustand eingelegt werden.
• Anzeige der Restkapazität in Prozent
• Anzeige der gemittelten Zellspannung unabhängig von der gerade abgegebenen Leistung des Motors
• Vorwarnung ca. 5% vor Erreichen der gesetzten Kapazitätsgrenze oder Zellspannung (3-Klick)
• Hauptwarnung bei Erreichen der festgelegten Grenzwerte (Fanfare für Kapazität, Kuckuck für Volt)
• Rudimentäre Berechnung der Akkutemperatur (im Moment nur angedeutet!)
• Hilfsprogramm zum Erlernen der Ströme bei den fünf verschiedenen Drosselstellungen (Das Messen wie bei calca-Elec ist nicht zwingend erforderlich)
• Korrekturhilfen zur Einstellung des C-Werts sowie der Anpassungen der Ströme

Baustellen:
• Die Berechnung der Restkapazität wird gegen Ende etwas zu konservativ
• Die Berechnung der Temperatur kann noch verbessert werden, wird aber nie perfekt sein, da sie auch stark von der Kühlung des Akkus abhängt

Zu beachten:
• Bei mehreren Flügen mit demselben Akku ist die Berechnung der Restkapazität weniger genau als bei calca-Elec oder Sensoren mit Kapazitätsberechnung, weshalb man primär mit der Spannung arbeiten sollte.
• Der Akku-C-Wert ist eine der wichtigsten Stellschrauben bei calca-Plus. Ein zu niedriger C-Wert bewirkt, dass der Spannungsalarm zu spät kommt, bei einem zu hoch eingestellten C-Wert kommt die Warnung zu früh. Nach dem Flug wird in Klammern ein korrigierter C-Wert dargestellt, sowohl im Display als auch in den Grundeinstellungen.
• Die dargestellte mittlere Zellspannung ist keine direkt gemessene Spannung. Sie stellt die mittlere errechnete Zellspannung dar, die einige Stunden nach dem Flug erreicht werden sollte. Beispiel: Die Warnschwelle wird auf 3,75 Volt eingestellt. Während des Fluges werden bei Vollgaspassagen 3,2 Volt gemessen, unmittelbar nach dem Flug 3,68 Volt. Nach einigen Stunden erholt sich der Akku und sollte 3,75 Volt pro Zelle anzeigen.

Weitere Informationen sowie der Download-Link finden sich auf meiner Homepage:
swiss-aerodesign.com/calca-plus-d/



Viel Spass,
Walter
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Vorstellung calca-Plus 10 Mai 2024 09:40 #2

  • WalterL
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Ich möchte noch anfügen, dass man nicht zwingend alles durchlesen muss. Die Eingaben sind logisch und zumeist selbsterklärend, man kann alles von oben nach unten ausfüllen und erhält bereits mal eine funktionierende Version zum ausprobieren.

Ein wichtiger Punkt: Die Auswahl des Drosselknüppels muss auf "Proportional" gestellt werden, -100% bis 100% (gilt auch für calca-Elec und calca-Gas!). Ansonsten ist das Ergebnis unbrauchbar.

Gruss, Walter

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