Telemetriesensoren nur am Rsat2 ???

25 Sep 2017 22:00 #1 von e-modell
Hallo,
ich bin neu hier im Forum, habe aber seit einiger Zeit viele Themen mitgelesen. Ich bin Umsteiger von Spektrum auf Jeti. Für mich war das ein schwieriger Entschluss, denn ich habe ca. 20 Modelle voll bestückt und hatte seit Jahren keine Probleme. Der Hauptgrund ist die ungenügende Reichweite des Telemetriekanals und einige Fehler in der Software der Sender.
Auch mit den neuen Telemetrieempfängern gibt es nur Probleme hinsichtlich der Reichweite, insbesondere mit den neueren Sendern ab Jan 2015, welche nur noch nach V1.8.1 (LBT oder MU) Verfahren senden. Ich möchte hier nicht weiter über dieses Thema schreiben und zu meiner eigentlichen Frage kommen.
Ich fliege hauptsächlich Flächenmodelle (Segler und Jets mit Impeller und auch eine gute Pilatus -elektrisch- mit 12 s zum Schleppen). Ich habe mir die DS-24 bestellt und hoffe, diese bald zu bekommen. Im Winter wird kein neues Modell gebaut, sondern 4 bis 5 Segler umgerüstet auf Jeti mit Telemetrie (Variometer, GPS... wahrscheinlich Stefan März ...).
Ich habe bisher die Empfängerantennen nie nach außen verlegt. Da einige Rümpfe meiner Flieger aus Hybridmaterial (GfK und CfK) sind, habe ich da ein Problem. Bisher habe ich das umgangen mit Satelliten in der Dämpfungsflosse oder in den Flügeln im "Glasbereich". Wenn ich jetzt die Telemetriesensoren am Empfänger anschließe, dessen Antennen aber im Rumpf sind, habe ich wahrscheinlich eine verminderte Reichweite des Rückkanals!? Wenn ich aber zusätzlich einen Rsat2 in einer Dämpfungsflosse aus GfK einsetze, könnte ich doch dort die Telemetriesensoren (langes Kabel?) anschließen, denn der Rsat2 sendet auch Telemetrie!? Da dieser im GfK Bereich ist, kann dieser optimaler als der Empfänger im Rumpf die Telemetriedaten zurücksenden. Hat das schon jemand gemacht, oder ist das keine gute Idee? Wünschenswert wäre für die Zukunft, dass alle Antennen (Empfänger und Rsat2 die die angeschlossene Telemetrie gleich behandeln und senden könnten). Das würde aber bedeuten, das der Rsat2 mit dem Empfänger über einen bidirektionalen BUS verbunden sein muss. Zur Zeit ist das doch nur ein PPM Signal, oder?
Für ein paar Tipps wäre ich sehr dankbar.

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26 Sep 2017 08:30 #2 von sunbeam
Hallo!

Ja, das ist eine richtige Überlegung!

Du kannst einen Empfänger im Rumpf einbauen und schließt an diesen Empfänger einen zweiten Empfänger als Satellit an, den du in der Fläche o.ä. verbaust. Wenn du den Sender im 2-HF-Modus betreibst, ist jedes HF-Modul im Sender mit einem der Empfänger gebunden und die Übertragung läuft über diese beiden Funkstrecken (zur Sicherheit auch noch im permanenten Wechsel zwischen den Empfängern, aber das hat hier mit dem Thema nichts zu tun). Der Vorteil für dich ist, dass du an beide Empfänger Sensoren anschließen kannst (ggf. kannst du dadurch auch einen Expander einsparen).

Gruß, Kai

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26 Sep 2017 21:07 #3 von e-modell
Hallo Kai,
danke für die schnelle Antwort! Ich möchte noch mal nachhaken.
Die Steuerbefehle werden im 2-HF-Modus vom Empfänger und dem Satellit empfangen und verwendet. Der Empfänger und der Satellit haben jedoch ihre eigenen Telemetrierückkanäle.
Sensoren am Satellit und deren Daten werden nicht vom Empfänger gesendet oder umgekehrt auch nicht!
Ich möchte gerne den Unisense E vorn im Rumpf zur Strommessung, Vario usw. einsetzen. Damit diese Daten gut gesendet werden können vom Satelliten in der Dämpfungsflosse, müsste das Verbindungskabel zwischen Unisense E und Satellit ca. 1,2 meter lang sein! Es gibt bei Stefan März aber nur 400 mm lange Kabel. Kann man dieses BUS-Kabel einfach verlängern, oder handelt man sich andere Probleme ein? Stefan März könnte ich später mal fragen, ob das ein Problem ist mit dem BUS-Kabel. Zusätzlich liegt natürlich noch das Verbindungskabel vom Empfänger zum Rsat2 auch mit ca. 1,2 Meter länge parallel in der Rumpfröhre. Wenn das so möglich ist, wäre es wahrscheinlich ideal für mich, denn dann bräuchte ich die Empfängerantennen nicht nach außen verlegen.

VG Bernd

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26 Sep 2017 21:28 - 26 Sep 2017 21:30 #4 von HNAGL
Hallo Berd!
Du mischt da allerhand in deinem Post durcheinander.
1.) Das Buskabel von SM-Modelbau, welches nur maximal 400mm lang dient nur zu dem einem
Zweck zwei SM-Sensoren untereinander zu verbinden, also einen Unisens-e mit einem GPS-Log2 oder Unilog2
und zu sonst nicht. Um diese Doppelsensoren an den Empfänger anzuschließen brauchst du nur ein ganz normales
Servokabel. Hast du eine Crimpzange dann kannst du dir die Kabel beliebig lang selbst herstellen.

2.) Wird in deinem Fall ein Hauptempfänger z.B. Rex10 mit einem Satellit Rsat2 verbunden, so geht dies nur per PPM, also
ist der EXT-Eingang des Rsat2 frei für einen Sensor!!

3.) Verwendest du ein hochwertiges Vario und einen separaten Unisens-e zur Strommessung, dann würde ich den Unisens-e an den
Rex10 anschließen und das Vario an den Rsat2.

4.) Wenn du wegen der Reichweite des Rsat2 in der Heckflosse Angst hast, dann wirst du eher ein Fernglas brauchen um dein Modell
überhaupt sehen und korrekt steuern zu können.

5.) Wenn deine Angst noch größer ist dann baue einen Rex-3 in die Heckflosse ein, die haben einen extrem guten Empfang,
selbst in 300m Entfernung in Bodennähe (10m Höhe) beim Anflug zur Landung in einem Hotliner.


Mfg Harald
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27 Sep 2017 08:05 #5 von sunbeam
Hallo Bernd,

es ist genau so, wie Harald es beschrieben hat.
Du kannst den UniSense direkt am EXT-Eingang des Satelliten anschließen, dieser sendet dann selbst die Rückkanaldaten zum Sender (es werden also nicht die Sensordaten vom Sensor an den Satelliten und von dort an den "Hauptempfänger" und dann an den Sender geschickt, sondern vom Satelliten direkt mit eigenem Rückkanal an den Sender).

Wie lang die Verbindung zwischen Empfänger und Satellit sein darf, kann ich leider nicht sagen. Ich meine aber, dass hier schon mal jemand diesbezüglich gefragt hat und auch eine Länge von ~1 Meter hatte. An Details erinnere ich mich nicht mehr, grundsätzlich ging es aber. Ich kann aber nicht mehr sagen, ob Ferritkerne oder gut abgeschirmte Kabel o.ä. empfohlen worden sind. Vielleicht findest du ja etwas per Suchfunktion.

Über die Kabellänge zwischen Sensor und (Satelliten-)Empfänger ist mir nichts bekannt, da sollte ein Meter oder etwas länger keine Problem sein.

Gruß, Kai
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27 Sep 2017 11:42 #6 von horeimann
Hallo Bernd,

warum nicht gleich statt eines RSat2 einen REX3 einsetzen. Der kostet genau so viel wie der Satellit, ist leichter (7 statt 10g) und ermöglicht den Anschluss von nicht nur einem sondern bis zu drei Sensoren. Ein Expander erübrigt sich dann ebenfalls.

Aus Deiner Beschreibung entnehme ich, dass Du bisher keinen Jeti RSat herumliegen hast und bei der DS24 ist im Lieferumfang auch kein 2,4 GHz-Satellit dabei.

Frage an die anderen Experten, die Dir bereits geantwortet haben: Spricht etwas gegen den REX3, weil Ihr das bisher nicht auch vorgeschlagen habt?

Viele Grüße
Horst

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