Arduino Library für die Dekodierung von EX-Paketen
- Sepp62
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Der Code ist nun hier zu finden:
github.com/Sepp62/TxJetiEx
Für den ESP32 wird es ein neues Projekt auf Github geben, das die Basis-Library verwendet.
github.com/Sepp62/TxJetiEx
Für den ESP32 wird es ein neues Projekt auf Github geben, das die Basis-Library verwendet.
von Sepp62
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- Sepp62
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Die erste Version für den ESP32 ist nun verfügbar. Sie überträgt die dekodierten Sensordaten in einem JSON-Datenstrom per BLE. Das Format kann aber leicht geändert werden, auch eine BLE-konforme Lösung mit Sensor-"Charakteristiken" kann gebaut werden. Es befindet sich alles in diesem Repository (siehe Examples):
github.com/Sepp62/TxJetiEx
Ich muss allerdings ein paar warnende Wort aussprechen (ausschließlich wohlwollend gemeint):
1. Ohne eine hohe Frustrations-Toleranz kommt man beim ESP32 nicht weit.
2. Die Arduino-ESP32-Umgebung ist noch nicht so richtig ausgereift. Jede neue Version der ESP32_BLE-Library kann dafür sorgen, dass das Ganze nicht mehr läuft. Es liegt eine Version bei, die einen laufenden Stand enthält. Allerdings musste ich sie anpassen, denn die releaste Version ist nicht stabil, wenn man zu viele Daten schickt.
3. Das Ganze dürfte nur für Leute mit einer gewissen Erfahrung im C++-Bereich stemmbar sein. Arduino-Anfänger sollten die Finger lieber weglassen.
4. Die empfangenen Daten kann man sich mit den üblichen BLE-fähigen Terminalprogrammen anschauen. Davon hat man in der Praxis nichts, aber Android oder iOS-Profis können sich dann ihre gewünschte Anwendung auf diesen Plattformen erstellen.
Last not least: Am Ende hat man einen Bluetooth-Sender an oder in seinem Jeti-Sender. BLE sendet auch auf 2,4 GHz und verwendet auch ein Channel-Hopping-Verfahren. Die Sendeleistung des ESP32 habe ich zwar auf -14dbm runtergesetzt (niedrigst möglicher Wert), aber durch den niedrigen Abstand zum Jeti-Sender kommt immer noch eine Menge beim Jeti-Sendemodul an. Jeder, der sich eine Lösung bauen will, muss wissen, was er verantworten kann.
Die Annahme, dass wenn die Jeti-Droidbox im Sender keinen Schaden anrichtet, das auch mit jedem anderen BT-Sender so sein muss, ist sicher nicht richtig.
Eine fertig nutzbare Lösung ist dies hier definitiv nicht. Wer das alles trotzdem machen möchte, wird sicher eine Menge dabei lernen.
Ich muss allerdings ein paar warnende Wort aussprechen (ausschließlich wohlwollend gemeint):
1. Ohne eine hohe Frustrations-Toleranz kommt man beim ESP32 nicht weit.
2. Die Arduino-ESP32-Umgebung ist noch nicht so richtig ausgereift. Jede neue Version der ESP32_BLE-Library kann dafür sorgen, dass das Ganze nicht mehr läuft. Es liegt eine Version bei, die einen laufenden Stand enthält. Allerdings musste ich sie anpassen, denn die releaste Version ist nicht stabil, wenn man zu viele Daten schickt.
3. Das Ganze dürfte nur für Leute mit einer gewissen Erfahrung im C++-Bereich stemmbar sein. Arduino-Anfänger sollten die Finger lieber weglassen.
4. Die empfangenen Daten kann man sich mit den üblichen BLE-fähigen Terminalprogrammen anschauen. Davon hat man in der Praxis nichts, aber Android oder iOS-Profis können sich dann ihre gewünschte Anwendung auf diesen Plattformen erstellen.
Last not least: Am Ende hat man einen Bluetooth-Sender an oder in seinem Jeti-Sender. BLE sendet auch auf 2,4 GHz und verwendet auch ein Channel-Hopping-Verfahren. Die Sendeleistung des ESP32 habe ich zwar auf -14dbm runtergesetzt (niedrigst möglicher Wert), aber durch den niedrigen Abstand zum Jeti-Sender kommt immer noch eine Menge beim Jeti-Sendemodul an. Jeder, der sich eine Lösung bauen will, muss wissen, was er verantworten kann.
Die Annahme, dass wenn die Jeti-Droidbox im Sender keinen Schaden anrichtet, das auch mit jedem anderen BT-Sender so sein muss, ist sicher nicht richtig.
Eine fertig nutzbare Lösung ist dies hier definitiv nicht. Wer das alles trotzdem machen möchte, wird sicher eine Menge dabei lernen.
von Sepp62
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- Eckehard
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Hallo Bernd!
vielen Dank für deine Mühen, die heiße Kiste ESP32 zum Fliegen zu bringen....und.... vielen Dank, deinen Code hier der Gemeinschaft zur Verfügung zu stellen.
Meine Fortschritte sich kleiner, ich habe nun endlich die einzelnen Daten per sscanf aus meiner "dataGlass Message" parsen können... Als nächstes kommt die Anzeige auf dem OLed Display hinzu....Bin gespannt wie das ausschaut... Dann müssen noch ein paar Nüsse aus der Optik geknackt werden... natürlich muss es noch schön verpackt werden....
Dein erneuter Hinweis auf die mögliche Beeinflussung zwichen Bluetooth-Strecke und JetiTX-Modell-Strecke ist angekommen...
Frage:
Wäre es nicht sinnvoller auf 433MHz auszuweichen, also z.B. HC 12 Modul zu verwenden?
Grüße
Eckehard
vielen Dank für deine Mühen, die heiße Kiste ESP32 zum Fliegen zu bringen....und.... vielen Dank, deinen Code hier der Gemeinschaft zur Verfügung zu stellen.
Meine Fortschritte sich kleiner, ich habe nun endlich die einzelnen Daten per sscanf aus meiner "dataGlass Message" parsen können... Als nächstes kommt die Anzeige auf dem OLed Display hinzu....Bin gespannt wie das ausschaut... Dann müssen noch ein paar Nüsse aus der Optik geknackt werden... natürlich muss es noch schön verpackt werden....
Dein erneuter Hinweis auf die mögliche Beeinflussung zwichen Bluetooth-Strecke und JetiTX-Modell-Strecke ist angekommen...
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Wäre es nicht sinnvoller auf 433MHz auszuweichen, also z.B. HC 12 Modul zu verwenden?
Grüße
Eckehard
von Eckehard
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- onki
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Hallo zusammen,
wie ja bereits bekannt sein sollte, bin ich seit über 4 Jahren mit BT-Audio und der DC16 / 24 unterwegs.
Einige andere auch.
Dort wird mit 2,5 mW (4 dBm) bzw. BT Klasse 2 gesendet.
In vielen Test mit Logfileauswertung könnte ich keine Beeinträchtigung der Sende- wie auch Empfangsstrecke feststellen, vorausgesetzt man hält einen größtmöglichen Abstand zur Sendeantenne ein.
Die schlimmste Pest, die man sich als 2G4 Pilot einhandeln kann sind leider Kumpels mit 2G4, die nah bei einem stehen
.
Noch schlimmer sind veraltete 2G4 Sender ohne LBT. Damit kann ich jederzeit einen "Signalverlust" provozieren, wenn mein Modell etwas weiter weg ist und ich nahe bei den genannten Protagonisten stehe.
Daher sollte bei Drahtlosübertragung die kleinstmögliche Sendeleistung gewählt werden, da auch keine großen Reichweiten gefordert sind. Die angesprochenen 25mW (14dBm) sind am Sender schon heftig.
Ein anderes Band ist auch eine Alternative sofern dafür Hardware verfügbar ist (was bei Audioübertragung leider nicht der Fall ist). BT-Headsets sind nun mal Standard.
Gruß
Onki
wie ja bereits bekannt sein sollte, bin ich seit über 4 Jahren mit BT-Audio und der DC16 / 24 unterwegs.
Einige andere auch.
Dort wird mit 2,5 mW (4 dBm) bzw. BT Klasse 2 gesendet.
In vielen Test mit Logfileauswertung könnte ich keine Beeinträchtigung der Sende- wie auch Empfangsstrecke feststellen, vorausgesetzt man hält einen größtmöglichen Abstand zur Sendeantenne ein.
Die schlimmste Pest, die man sich als 2G4 Pilot einhandeln kann sind leider Kumpels mit 2G4, die nah bei einem stehen

Noch schlimmer sind veraltete 2G4 Sender ohne LBT. Damit kann ich jederzeit einen "Signalverlust" provozieren, wenn mein Modell etwas weiter weg ist und ich nahe bei den genannten Protagonisten stehe.
Daher sollte bei Drahtlosübertragung die kleinstmögliche Sendeleistung gewählt werden, da auch keine großen Reichweiten gefordert sind. Die angesprochenen 25mW (14dBm) sind am Sender schon heftig.
Ein anderes Band ist auch eine Alternative sofern dafür Hardware verfügbar ist (was bei Audioübertragung leider nicht der Fall ist). BT-Headsets sind nun mal Standard.
Gruß
Onki
Gruß aus dem Nordschwarzwald
Rainer aka Onki
www.onki.de
gepostet unter Verwendung von 100% recycelter Elektronen.
Rainer aka Onki
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gepostet unter Verwendung von 100% recycelter Elektronen.
Last Edit:04 Dez. 2017 11:15
von onki
Letzte Änderung: 04 Dez. 2017 11:15 von onki.
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- Eckehard
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Hallo Rainer,
Danke für Deinen Erfahrungsbericht. (Deine WebSeite kannte ich bereits....)
Nun, bei meiner Anwendung "DatenBrille" bau ich mir den Empfänger quasi selber, und benötige nur eine Daten Strecke mit der ich bei 9600Buad ein paar Messages vom Jeti-Sender zur Daten Brille übertrage...
Daher denke ich, daß der Umstige von zwei HC 05 (= BT/2,4GHz) auf z.B. zwei HC12 (=433MHz) relativ einfach sein wird......
Die Sendeleistung bei meinem HC 05 lässt sich meiner Recherche nicht reduzieren, vielleicht habe ich das zum meinem Modul passende AT-Kommando auch noch nicht gefunden...
Beim HC 12 soll das mit AT+P1 auf den Wert von -1dBm zu setzen sein....
Bin gespannt, wenn die HC12 Module eintreffen....
Danke und Grüße
Eckehard
Danke für Deinen Erfahrungsbericht. (Deine WebSeite kannte ich bereits....)
Nun, bei meiner Anwendung "DatenBrille" bau ich mir den Empfänger quasi selber, und benötige nur eine Daten Strecke mit der ich bei 9600Buad ein paar Messages vom Jeti-Sender zur Daten Brille übertrage...
Daher denke ich, daß der Umstige von zwei HC 05 (= BT/2,4GHz) auf z.B. zwei HC12 (=433MHz) relativ einfach sein wird......
Die Sendeleistung bei meinem HC 05 lässt sich meiner Recherche nicht reduzieren, vielleicht habe ich das zum meinem Modul passende AT-Kommando auch noch nicht gefunden...
Beim HC 12 soll das mit AT+P1 auf den Wert von -1dBm zu setzen sein....
Bin gespannt, wenn die HC12 Module eintreffen....
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Eckehard
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- Sepp62
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Hallo Ekkehard,
cool, dass Du noch dabei bist. Deine Fortschritte hören sich auf jeden Fall gut an.
Die Idee mit dem HC12-Modul finde ich sehr gut. Man hat auf jeden Fall diese Vorteile:
1. 433 MHz ist weit weg von 2,4 GHz. Auch denn die Module "lausig" sein sollten, liegen die Vielfachen (Harmonische) von 433 MHz nicht im 2,4 GHz Band.
2. Die Module machen kein Hopping. Ein Sender mit "LBT" wird, sollte je doch noch was durchkommen, diesen Störer einfach ausblenden.
3. Man kann (wie Du schreibst) die Sendeleitung reduzieren.
Zu Onkis Statement: Bei Bluetooth BLE schätze ich die "Störfähigkeit" mindestens so hoch ein wie einen zweiten 2,4 GHz-Sender. Aufgrund der niedrigen Entfernung eher höher. Der Sender ist prinzipiell dafür gebaut, damit klarzukommen. Aber der Sicherheitsrand, wenn noch weitere "Störer" (andere Sender, Handies, FPV-Equipment. WLANs) dazukommen, wird eben auch kleiner. Ich bin nicht in der Lage das klar einzuschätzen. Bei einem abgeschwächtem 433 MHz-Sender ist mein Gefühl besser. Vielleicht ist es eine gute Idee zu schauen, ob die konkret gelieferten HC12-Module bei voller Sendeleistung eine gute Reichweite haben (200-400m in freier Wildbahn). Damit ist halbwegs gewährleistet, dass eine keine "miesen" Exemplare mit hoher Störstrahlung sind.
Dies ist aber ein Tipp von einem "Nicht-HF-Fachmann".
Falls Du Hilfe bei der Software brauchst, melde Dich einfach.
VG Bernd
cool, dass Du noch dabei bist. Deine Fortschritte hören sich auf jeden Fall gut an.
Die Idee mit dem HC12-Modul finde ich sehr gut. Man hat auf jeden Fall diese Vorteile:
1. 433 MHz ist weit weg von 2,4 GHz. Auch denn die Module "lausig" sein sollten, liegen die Vielfachen (Harmonische) von 433 MHz nicht im 2,4 GHz Band.
2. Die Module machen kein Hopping. Ein Sender mit "LBT" wird, sollte je doch noch was durchkommen, diesen Störer einfach ausblenden.
3. Man kann (wie Du schreibst) die Sendeleitung reduzieren.
Zu Onkis Statement: Bei Bluetooth BLE schätze ich die "Störfähigkeit" mindestens so hoch ein wie einen zweiten 2,4 GHz-Sender. Aufgrund der niedrigen Entfernung eher höher. Der Sender ist prinzipiell dafür gebaut, damit klarzukommen. Aber der Sicherheitsrand, wenn noch weitere "Störer" (andere Sender, Handies, FPV-Equipment. WLANs) dazukommen, wird eben auch kleiner. Ich bin nicht in der Lage das klar einzuschätzen. Bei einem abgeschwächtem 433 MHz-Sender ist mein Gefühl besser. Vielleicht ist es eine gute Idee zu schauen, ob die konkret gelieferten HC12-Module bei voller Sendeleistung eine gute Reichweite haben (200-400m in freier Wildbahn). Damit ist halbwegs gewährleistet, dass eine keine "miesen" Exemplare mit hoher Störstrahlung sind.
Dies ist aber ein Tipp von einem "Nicht-HF-Fachmann".
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VG Bernd
von Sepp62
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