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THEMA: Rex Assist in großer Motormaschine

Re:Rex Assist in großer Motormaschine 17 Jan 2018 17:44 #13

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Habe nun nochmal die Knüppel neue eingelernt, in der Tat stand der HR Knüppel nicht auf 0%. Danach lief der Stabi wunderbar im Normal-Mode und im HH-Mode.

Meine jetzige Erfahrung war, dass ich den Flieger garnicht mehr in DualRate Low fliegen will, sondern nur mehr in High (also volle Ausschläge) und den Stabi Normal-Mode immer drin. An dieses Steuergefühl kann ich mich gut gewöhnen, der Flieger geht sehr harmonisch und ruhig. In der Landung noch etwas gewöhnungsbedürftig, da fliege ich doch lieber ganz ohne Stabi, weil ich dann eher merke wann er "weich" wird.
Der HH-Mode ist durchaus sehr brauchbar im 3D, man muss sich halt umgewöhnen von schnellem Knüppeln auf nur Figur einleiten und ggfs etwas nachsteuern. Aber das alles gilt ja für alle Kreisel. Hat man es raus, gehen die Figuren sowas von exakt, die reine Freude. Am liebsten mache ich jetzt Messerflug Loopings :) , die fliegt die Mühle von alleine total rund.
Interessant war, dass die Kumpels auf dem Platz den Unterschied zu ohne Assist am Flugbild gesehen habem - oder vlt an meiner Risikofreude...
Ich kann also dem Jeti Stabi durchaus gute Eigenschaften attestieren.

Ob er "noch meilenweit" von anderen Stabis entfernt ist - hm, kann ich so nicht sagen, er ist jedenfalls schneller als die alten Fuzzy Kreisel und als der EagleTree Guardian. Ob der Cortex nun wirklich soooo viel besser ist, werde ich noch austesten und meine Erfahrungen berichten. Der Riesen-Unterschied zu Gunsten Jeti Assist vor allem: Kein Kabelverhau! Alle Anschlüsse bleiben wie gewohnt! Das allein sit schon ein riesiges Plus und ein Sicherheitsgewinn, der mir sehr sehr wichtig ist. Da kann natürlich kein externer Kreisel mit, logisch.

Mein Fazit bisher: sehr gut brauchbar in meiner 2,60 Carf Yak, und den Mehrpreis zum normalen Empfänger allemal wert.
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Re:Rex Assist in großer Motormaschine 18 Jan 2018 09:38 #14

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Hallo,

vielen Dank für deinen Erfahrungsbericht. Klingt vielversprechend!
Ich werde dennoch zunächst dem Cortex pro vertrauen, aber auf jeden Fall den Assist (wenn ich ihn nun schon mal habe) weiteren Tests unterziehen.
Als erstes wird er in einer Lo100 Maßstab 1:2,2 eingesetzt und später dann in einer 2,6m Sukhoi, wo er neben dem Cortex pro zeigen darf, was er kann. Ich werde das so anstellen, dass die Assistfunktionen zum Cortex direkt umschaltbar sind und bei ausgeschaltetem Assist der Cortex "steuern" darf und umgekehrt. Natürlich muss ich mich dem Assist widmen und auch die nötige Einstellzeit aufwenden, denn das hat ja der Cortex auch so bekommen.
Ich bin echt gespannt auf das Ergebnis...

Zum Thema Kabelverhau: Gerade die EX-Bus Integration beim Cortex pro ist eine feine Sache! Mit einem Kabel in den Cortex pro rein, mit einem Kabel raus zur CB Box und noch ein drittes Kabel für die Spannungsversorgung des Kreisels (da kann er aber nix dafür, das liegt ja an der eher etwas mau ausgelegten Auslegung der Empfängerversorgung der CB Box).
Den zweiten RSat stecke ich übrigens direkt an der CB Box an.
Grund: Sollte mit RX1 und/oder Cortex ein elektronischer Gau passieren, übernimmt der RX2 an der CB Box... zwar unstabilisiert, aber der Flieger bleibt steuerbar. Sind hingegen beide RXe am Cortex angeschlossen und der Cortex geht über den Jordan (raucht ab oder es hängt sich der Prozessor auf), dann ist ein Absturz unumgänglich.

Im übrigen wird meiner Meinung nach beim Jetikonzept der RX2 schon eher stiefmütterlich behandelt - echtes Diversity findet nicht statt. Das es trotzdem tadellos funktioniert zeigt (zumindest bei mir), dass ein Empfängerausfall eine echte Seltenheit in 2,4GHz-Zeiten ist. Ich glaube es ist eher eine mentale Beruhigung zwei Empfänger in einem Modell zu haben - noch dazu, wenn man bei der Verkabelung derselben viel falsch machen kann und man eh nur mit einem fliegt (und der zweite im Fall des Falles nicht zum Zug kommt).
Ich kenne einige, die mit Clones fliegen, die so eingestellt sind, dass sie im Ernstfall nicht wirklich funktionieren...
Ebenso muss das Failsafe zwingend auf inaktiv gestellt werden, sonst gibt der Empfänger bei Ausfall der Funkstrecke brav ein Signal an die CB Box weiter, die denkt alles wäre prima... bis zum Einschlag des Fliegers. Ein Umschalten auf RX 2 kommt nicht zustande. Möchte nicht wissen, wie viele so unterwegs sind... aber da man wenig bis nichts hört, scheinen zwei Empfänger auch nicht so notwendig zu sein...

In diesem Sinne: Happy Landings!
Elmar
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Re:Rex Assist in großer Motormaschine 24 Jan 2018 16:16 #15

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Moin Elmar und alle,

weil ich keine CB Box habe (nirgends) und auch nicht will, habe ich den Test des Cortex erstmal verschoben. Die Yak 2,60 geht mit dem Assist sehr ordentlich. Da ich ja über 8 Jahre ohne Kreisel ausgekommen bin und der Assist prima funzt, wüsste ich aich nicht was der Cortex besser machen sollte. Ich scheue einfach die Neuverkabelung.

Ich werde den Cortex mit nach DE nehmen und in der kommenden Saison mal gegen einen Assist ausprobieren. Da habe ich einen Leihflieger mit einer Emcotec Weiche.

Ich bin zwangsweise Elektroniker, daher weiss ich was alles warum passieren kann. Ich misstraue jedem Halbleiter und Bauelement nach 45 Jahren Berufserfahrung. Daher fliege ich inzwischen die meisten eigenen Maschinen ohne Akkuweiche und mit einem LiFe Akku. So puristisch wie möglich. Was nicht da ist kann auch nicht ausfallen. Natürlich achte ich auf Querschnitte von min. 0,35 - 0,5mm2, vibrationssichere Hochstromschalter usw. Die älteren Jeti Empfänger habe ich zusätzlich mit MPX Hochstrom nachgerüstet. Und seit ich vor ca. 7 oder 8 Jahren auf Jeti umgerüstet habe (zunächst MPX 4000 mit Modul) habe ich keinerlei RC-bedingten Ausfälle mehr gehabt. FailSafe habe ich immer aus, ich hatte schon vergessen wie das überhaupt angeht. Nur bei großen Seglern in sehr großer Entfernung ging manchmal eine Antenne auf Warnung.
Dagegen hatte ich mit 35MHz ein totales Debakel über 1,5 Jahre, was weder ich noch sonst jemand erklären und lösen konnte, und auf 72MHz auch immer wieder "Glitches".

Vor 2 Jahren habe ich mich verleiten lassen, meine Schleppmaschine hier in den USA mit FrSky 10K Anlage auszurüsten. Ich war zu geizig für ein zweites Jeti System. Ein fataler Fehler, Verlust wegen Signalausfall (keine Aussage zum Selbstschutz, denn gefogen ist ein befreundeter Wettbewerbspilot, ich habe den Segler geflogen - mit Jeti). Für das Lehrgeld hätte ich auch fast eine DS-14 kaufen können.

Bitte entschuldigt, dass der 2. Teil meiner Ausführungen nicht direkt zum Thema gehört, sondern auf Elmar antwortet.

Viele Grüße - Michael

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