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Motormodel mit ZG74 & Signalverlust

19 Jun 2014 00:54 #1 von alfadoctor
Hallo zuerst an alle anderen Jeti Besitzer!

Ich betreibe seit 6 Monaten mit Begeisterung eine DC-16 und fliege damit ca 15 verschiedene Elektro, Segel und Verbrennermodelle.
Also noch einer mehr im Kreis.

Bisher bin ich begeistert vom System und komme gut damit zurecht. Kürzlich ist folgendes Problem eingetreten:

Sopwith Pup von TC mit ZG 74 Benzinmotorund Magnetzündunghat plötzlichen Signalverlust.

Es waren folgende Komponenten verbaut:

2x2s1700 Lipo Empfängerakku (voll geladen)
1x Emcotec DPSI Micro eingestellt auf 5,5 Volt
R9 Empfänger
6 Servos (keine Digis) 2 davon neu, alle einwandfrei in Funktion

Problem:

Sender zeigt bei laufendem Motor nach ca 3 min plötzlich Signalverlust.
Die Akkuweiche ist noch in Betrieb und zeigt keine Fehlfunktion in der Stromversorgung
Nach Abschalten der Anlage, neu eingeschaltet-Problem weg , nach erneutem Motorlauf aber wieder da

Diagnoseversuch:

Akkus vermessen, etwas hoher Innenwiderstand-erneuert gegen 2xLiFePo 2500
Weiche ersetzt durch Jeti Max BEC 2D EX da Emcotec selbst nicht prüfbar & nicht telemetriekompatibel
Empfänger gegen eine R8 mit MPX anschluss getauscht , der in anderem Modell einwandfrei funktioniert

Erneuter Test:
Nach ca 10 min Motorlaufzeit- Signalverlust
Alle BEC LED´s in Betrieb& grün, Magnetschlter LED an, offensichtlich also kein Stromausfall
Angezeigte Rx Spannung in der Telemetrie vorher 5,7 Volt wie am BEC voreingestellt
Akkuspannung an Acc1 und Acc 2 je 6,6 Volt
Antennensignal in Telemetrieanzeige natürlich 0

Anlage kpl aus und wieder eingeschaltet.
Durchführung Reichweitentest bei laufendem Motor. In ca 30 mtr. Entfernung Signalstärkeanzeige bei 3-4 wenn Pilot vom Modell abgewandt.
Steuerreaktionen ok. Motorlauf ok.
Nach weiteren 2 min mit Sender wieder am Model- Signalverlust.

Die Datenlogs zeigen über die gesamte Betriebsdauer keinen Spannungsabfall.
Der Signalverlust wird durch Ende der Signallevel-Linie und Begin einer Reihe von kl. Dreiecken dargestellt,richtig?
Der Empfänger ist sehr nah neben dem SR bzw HR Servo, dh. auch die Antennen velaufen daran vorbei.
Eine Antenne zigt snkrcht nach unten, di ander parallel zur Rumpfachse nach vorne.
Keine Akkukabel nebenden Antennen, Winkel zueinander 90 °
In kleineren Modellen ist das oft so, störende Servos hatte ich allerdings noch nie

Die Zündkabel am Motor sind original Toni Clark also nicht abgeschirmt. Der Motor läuft mit Magnetzündung,also ohne gsonderten Zündakku und ist ausser über die Servogestäge nicht mit der Empfangsanlage verbunden. Anlenkung der Gashebel mit Kunststoffkugelköpfen.

Das Phänomen trat abschliessend bemerkt auch letztes Jahr beim Betrieb mit meiner altenAnlage schon auf. Ich hatte seinerzeit eine MC 22 mit Jeti Modul in Betrieb. Der Erstflug war störungsfrei, vor dem 2ten Flug trat das gleiche Problem auf.
Zu meiner großen Überraschung ist es wieder da
Aus verständlichen Gründen kann ich das Modell z.Zt nicht fliegen und weiss nicht mehr weiter.

Wie kann ich den Fehler eingrenzen? (kpl. Stromversorgung& Rx sind bereits ersetzt, Sender in anderen Modellen 100% ok.

Für Euere Mithilfe wäre ich dankbar.

Grüße,, Werner

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19 Jun 2014 07:04 - 19 Jun 2014 07:07 #2 von Marco
Moin,

Kann durch die Zündkabel kommen, dass es irgendwo unbemerkt durchschlägt. Isoliere doch mal die Kabel mit Spiralschlauch, dass diese nirgends scheuern können.
Das ist kein Spannungsproblem, ich tippe auf elektrostatische Aufladung des Modells / der Komponenten, wodurch gilt es raus zu finden. Signalverlust dann deshalb, da der Microprozessor vermutlich aufgrund Überspannung aussteigt.

Ansonsten zeig uns doch mal ein Bild vom Motoreinbau und den Komponenten. ansonsten können wir nicht viel mehr Helfen. Meine Glaskugel reicht nicht ganz soweit ;)

Grüße,
Marco

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19 Jun 2014 07:49 #3 von smartrobert
Guten Morgen Werner,

so ein ähnliches Problem wurde hier vor einigen Monaten schon einmal beschrieben. Ich kann es aber auf die Schnelle nicht finden, sonst hätte ich Dir den Link angegeben. In dem Beitrag wurde auch der Zündstecker von TC erwähnt, und wenn ich mich richtig erinnere kam das Problem tatsächlich von der Zündung bzw. einer mangelbehafteten Abschirmung des Kerzensteckers/Kabels.

Die zweite Idee, die mir da noch einfällt und in verschiedene Foren immer wieder besprochen wird, ist die Verlegung der Antennen. Auch wenn Deine Verlegung vorbildlich zu sein schein, so würde ich auch hier ein wenig experimentieren. Tausch doch einmal den Empfänger aus, oder vielleicht hilft auch ein Satellit. Hat Fail Safe angesprochen?

Viel Glück ;)

Robert

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19 Jun 2014 11:19 #4 von Jürgen
Hallo Werner,
läst sich das Modell noch steuern? Oder ist alles tot?
Wir hatten mal so einen Fall, nur das war aber eine MX 16 mit Modul. Dar war es ein Servo was alles zum Ausfall gebracht hat. Meist ist es dann das Gas Servo. ("Meist", weil auch schon bei anderen Systemen ähnliches erlebt.)

Bei Benzinern und Turbinen, werde ich immer mehr ein Freund der CentralBox.

Gruß
Jürgen
the master of the Desaster

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19 Jun 2014 12:03 - 19 Jun 2014 12:20 #5 von HNAGL
Hallo Werner,
Das schaut nach einem Zündungsproblem aus, da es erst wenn der Motor warm ist auftritt.
Der Motor ist mindestens 20 Jahre alt, da es die Zylinder für den ZG 74 schon lange nicht mehr gibt.
Wir haben selbst einen ZG74 vor mindestens 15 Jahren auf einen ZG 80 umgerüstet. Für den Betrieb
mit den Gummisteckern brauchst du spezielle Widerstandskerzen und eine saubere Masseverbindung des Kerzensteckers zum Motor,
siehe Auszug aus ZG62 Betriebsanleitung von Toni Clark. im beigefügten PDF.
Das Problem ist aber wenn ich mich genau erinnere das der Zylinder des ZG74, genauso wie der des ZG 38 gar keinen Gewindeanschluss
für das Massekabel hat. Ich würde die Zündkabel abschirmen siehe Anleitungen Abschirmung

Das beste wäre eine neue elektronische Zündung mit Boschstecker, dann hast du Ruhe und die Kerzen bekommt man auch leichter.
P.S Die 30m mit 3-4 Antennenleistung im Reichweitentest ist viel zu wenig, da haben wir in 50m mindestens 6 bis 7!!!
MFG Harald
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19 Jun 2014 18:59 #6 von Hubsi
Hallo!
Ich bin neu hier im Forum.
Habe eure Berichte aufmerksam durchgelesen. Bei mir trat ein ähnliches Problem auf, allerdings mit verschiedenen Motoren.

Zum ersten hatte ich eine Cessna 182 mit 220cm Spannweite. Motor ZG 45 mit Topfschalldämpfer und Magnetzündung. Stromversorgung 5Zellen Nimh Accu. Die Servos waren analog und digital gemischt. Im Motorraum hatte ich den Treibstofftank mit selbstklebender Alufolie (Sanitärfachhandel) vor Hitze des Schalldämpfers geschützt.
Empfängerantennen im Rumpf im 90° Winkel verlegt!
2 Flüge kein Problem. Beim 3.Flug blieb im Abwertsflug Vollgas stehen und die Servos reagierten auch nicht mehr. Jedoch keine Meldung des Senders über Signalverlust. Totalschaden! Motor musste ich aus 50cm Tiefe ausgraben!

Das zweite Opfer war eine Katana mit 180cm Spannweite. Motor 3W 24 mit Topfschalldämpfer und elektronischer Zündung. Stromversorgung 2x2S Lipo über Graupner Doppelstromversorgung. Servos alle Savox Digital.
Antennen ebenfalls 90° verlegt.
Dieses Modell flog ich schon mindestens 20 mal problemlos.

Dann! machte ich heuer im Frühjahr ein Update bei der DC 16.
Aus Unwissenheit bei den Empfängern nicht.
Anfang Juni 2014 kontaktierte ich Jeti direkt.
Ein netter Ingeneur bat mich den Sender, beide Empfänger sowie die Stromversorgung an Jeti zu senden.
Nach gut einer Woche kam alles wieder retur.
Am Sender wurde ein komplettes Service gemacht und die neueste FW 3.0 aufgespielt!
Ebenso bei den Empfängern.
Alles kostenlos!!
Eine Erklärung um mögliche Probleme meiner beiden Situationen habe ich heute angefragt.

Vieleicht erklärt das einiges!
MFG Hubert

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